Kurz gefasst: The One Piece, die neue Adaption des Manga von Eiichiro Oda durch WIT Studio, erscheint im Februar 2027 auf Netflix, weltweit am selben Tag. Sieben Folgen mit jeweils rund 42 Minuten, alle auf einmal online, erzählen die Geschichte der ersten 50 Kapitel neu. Mayumi Tanaka bleibt die japanische Stimme von Ruffy. Der genaue Tag ist noch nicht angekündigt.
Wann erscheint The One Piece auf Netflix?
Im Februar 2027, überall auf der Welt gleichzeitig. Netflix hat diesen Zeitraum im Mai 2026 mit dem ersten Plakat angekündigt, und George Wada, der Präsident von WIT Studio, hat ihn gerade in einem Interview bestätigt, das Anime News Network am 25. September 2026 veröffentlicht hat: „The One Piece, das im Februar 2027 erscheinen wird“. Der genaue Tag steht öffentlich weiterhin nicht fest.
Sicher ist außerdem etwas, das bei One Piece alles verändert: Es gibt keine wöchentliche Ausstrahlung. Die sieben Folgen kommen am selben Tag, wie eine Staffel Stranger Things, während der klassische Anime seit 1999 seinen festen Termin am Sonntag hat. Für ein Werk, an das sich viele wegen seiner mehr als 1.100 Folgen nicht herantrauen, ist eine Staffel, die man an ein oder zwei Abenden schaut, genau das Argument, mit dem Netflix wirbt.
Auf das Bild klicken, um den Teaser in der französischen Fassung auf dem Kanal Netflix France zu sehen. ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee
Dieser Teaser ist seit dem 24. Juni 2026 online, in allen Sprachen von Netflix. Die Originalfassung mit Untertiteln läuft auf dem weltweiten Kanal, und die letzte Einstellung ist überall dieselbe: der kleine Ruffy, der die Faust ballt, schon bereit, für seinen Hut zu kämpfen.
Wie viele Folgen, und welcher Teil des Manga?
Sieben Folgen mit insgesamt rund 300 Minuten, also Folgen von 42 bis 43 Minuten, doppelt so lang wie eine klassische TV-Folge. Diese erste Staffel adaptiert die ersten 50 Kapitel des Manga, also den Anfang der East Blue Saga. Folge 1 trägt den Titel von Kapitel 1: Romance Dawn.

Das Plakat zu Folge 1, Romance Dawn, mit dem Zeitraum Februar 2027. ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee
Die Rechnung zeigt, welches Tempo gewählt wurde: fünfzig Kapitel in fünf Stunden, während die Serie von 1999 denselben Abschnitt über Dutzende Folgen von 24 Minuten erzählte, Werbepausen und Rückblicke inklusive. Das unausgesprochene Versprechen ist eine straffe Erzählung ohne Füller, gemacht für jemanden, der die Geschichte 2027 zum ersten Mal entdeckt. Und sieben Folgen mit dem Etikett „Staffel 1“ sagen auch, dass man nicht bei Arlong Park aufhören will, wenn das Publikum mitzieht.
Remake oder Reboot? Was die Fassung von WIT ändert
Es ist kein Remake des Anime von 1999. George Wada hat es im August 2026 klargestellt: The One Piece geht vom Manga aus, nicht von der TV-Serie. Ein kompletter Reboot mit eigener Aufteilung, eigener künstlerischer Leitung und eigenem technischem Team, gedacht als zweite Eingangstür zu Odas Werk.

Das erste Plakat, veröffentlicht im Mai 2026: der kleine Ruffy an der Theke, beobachtet von Shanks' Crew. ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee
Die Bilder, die seit einem Jahr veröffentlicht werden, stehen zu dieser Rückkehr zur Quelle. Das Plakat vom Mai 2026 zeigt den kleinen Ruffy in der Kneipe des Windmühlendorfs, die Szene, mit der der Manga beginnt. Und das Key Visual, das am 20. August 2026 auf der Anime NYC gezeigt wurde, übernimmt den Aufbau des Covers von Kapitel 1, samt verstreutem Schatz und Möwen. Die Botschaft an die Leser der ersten Stunde ist eindeutig: Die Reise beginnt noch einmal beim ersten Panel.

Das Key Visual vom August 2026, eine direkte Hommage an das Cover von Kapitel 1 des Manga. ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee
Wer macht The One Piece?
WIT Studio, das Studio von Attack on Titan Staffel 1 bis 3, Spy x Family und Vinland Saga, mit einem Team, das zum großen Teil von Attack on Titan kommt: Masashi Koizuka, Regieassistent bei Staffel 1 und dann Regisseur der Staffeln 2 und 3, führt Regie, und Kyoji Asano, Character Designer von Attack on Titan, entwirft die Figuren zusammen mit Takatoshi Honda.
Das Drehbuch schreibt Taku Kishimoto, der bei Studio Ghibli war, bevor er die Serienkomposition von Haikyu!!, Erased und dem Remake von Fruits Basket übernahm. Im Produktionsabspann nennen die Plakate Shueisha, Toei Animation, Fuji Television, WIT Studio und Netflix. Ja, Toei: Das Studio, das den wöchentlichen One Piece Anime seit 1999 animiert, sitzt im Produktionskomitee des Reboots, und damit ist die Idee eines Kriegs zwischen den beiden Fassungen vom Tisch. Wada erwähnt nebenbei, dass WIT inzwischen mehr als 300 Beschäftigte hat.

Der Stil der Fassung von WIT: ein Ruffy, der dem ursprünglichen Design treu bleibt, mit dem Licht und den Effekten einer Produktion von 2027. ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee
Bei den Stimmen ist nur eine bestätigt, und es ist die wichtigste: Mayumi Tanaka, die Ruffy seit 1999 spricht, ist wieder dabei. „In meinem Alter eine neue Herausforderung anzunehmen, hat mir etwas Angst gemacht, aber die Erfahrung war voller Entdeckungen. Sie hat meine Lust, Ruffy zu spielen, ehrlich erneuert“, sagt sie in Aussagen, die GamesRadar wiedergibt. Siebenundzwanzig Jahre in der Rolle, und ein Reboot, der ihre Stimme behält: das Gegenteil der Realserie, die alle Rollen neu besetzt hatte. Die übrige Besetzung ist bis zum 25. September 2026 nicht angekündigt.
Was George Wada jetzt bei der Anime Expo dazu gesagt hat
Im Interview von Bamboo Dong für Anime News Network, veröffentlicht am 25. September 2026, spricht der Präsident von WIT Studio mit mehr Vorfreude als Druck über das Projekt und wiederholt zwei Dinge: den Zeitraum Februar 2027 und den weltweiten Anspruch der Serie.
Zwei Sätze fassen seine Haltung zusammen. „Ich halte One Piece für einen der wertvollsten Manga Japans, und ich freue mich sehr darauf, ihn in die Welt zu tragen.“ Dann zur Stimmung im Studio: „Wir sind sehr begeistert. Auf Japanisch würde man waku waku sagen. Es gibt ein bisschen Angst und Unsicherheit, weil wir dorthin gehen, wo wir noch nie waren, aber die Begeisterung ist noch stärker.“ Für ein Studio, das seinen Ruf mit Attack on Titan aufgebaut hat, bevor die Serie zu MAPPA wechselte, ist die Übernahme des meistverkauften Manga der Geschichte zugleich eine Krönung und ein bewusst eingegangenes Risiko.
Drei Mal One Piece bei Netflix: Wie behält man den Überblick?
Im Februar 2027 hat Netflix drei Fassungen derselben Geschichte im Angebot: den klassischen Anime von Toei, die Realserie mit Iñaki Godoy und den animierten Reboot von WIT. Sie ersetzen sich nicht gegenseitig, sie richten sich an drei verschiedene Zuschauergruppen, und die Tabelle unten ordnet sie auf einen Blick.
| Fassung | Studio | Format | Erzählte Handlung | Richtwert |
|---|---|---|---|---|
| The One Piece (2027) | WIT Studio | 7 Folgen mit rund 42 Min., alle auf einmal | Kapitel 1 bis 50 | Februar 2027 |
| Original-Anime (1999) | Toei Animation | Mehr als 1.100 Folgen, wöchentliche Ausstrahlung | Der ganze Manga, Elbaf-Arc läuft gerade | Neue Folge jeden Sonntag |
| Realserie (2023) | Tomorrow Studios / Netflix | 2 Staffeln mit 8 Folgen | East Blue, dann der Eintritt in die Grand Line | Staffel 2 seit dem 10. März 2026 |
Beim klassischen Anime hängen die Plattformen vom Land ab, und ich habe schon ausführlich beschrieben, wo man One Piece sieht und wie der Sendeplan der Folgen im Elbaf-Arc aussieht. Netflix stapelt seinerseits die Projekte zur Lizenz: Nach der Realserie kommt die Doppelfolge LEGO One Piece am 29. September, vier Tage nach der Veröffentlichung dieser Seite. Der Reboot von WIT ist der nächste Baustein dieses Plans.

Das Bild, das bei der Ankündigung des Projekts auf der Jump Festa im Dezember 2023 gezeigt wurde: die Windmühle des Windmühlendorfs, nur skizziert. ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee
Die Chronologie passt in drei Daten: Ankündigung auf der Jump Festa im Dezember 2023 mit dieser Skizze, Teaser und Release-Zeitraum 2026, Serie im Februar 2027. Drei Jahre zwischen Ankündigung und Bildschirm sind lang, und das passt zu dem Grad an Feinschliff, den der Teaser zeigt.
Im Shop merke ich den Netflix-Effekt seit der Realserie: Der Strohhut von Ruffy für 19,99 Euro bleibt einer der meistbestellten Einstiegsartikel im Sortiment, 4,9 von 5 bei 25 Bewertungen. Kathleen, eine Kundin aus den USA, schrieb im April 2025: „unglaublich, der Hut von Ruffy sieht aus wie der aus der Realserie, perfekt für mein Cosplay“ (aus dem Spanischen übersetzt). Ein ehrlicher Hinweis: Er fällt klein aus, mehrere Bewertungen sehen ihn eher für ein Kind oder einen kleinen Kopfumfang. Wer lieber dekorieren als sich verkleiden will, findet mit der Piratenflagge von Ruffy für 19,99 Euro 5 von 5 bei 22 Bewertungen, und Jürgen, ein Kunde aus Deutschland, bestätigt, dass sie draußen bei Wind und Regen rund sechs Monate hält. Der Rest des Sortiments steckt in der One Piece Kollektion.
Häufige Fragen zu The One Piece
Hat The One Piece ein genaues Erscheinungsdatum?
Nein. Stand 25. September 2026 nennt Netflix nur „Februar 2027“, ohne Tag. Der Zeitraum wurde im Mai 2026 mit dem ersten Plakat angekündigt und dann von George Wada im Interview mit Anime News Network vom 25. September bestätigt. Diese Seite wird aktualisiert, sobald der Tag feststeht.
Ersetzt The One Piece den Anime von Toei?
Nein. Die wöchentliche Serie von Toei Animation läuft weiter, der Elbaf-Arc wird gerade ausgestrahlt, und Toei sitzt im Produktionskomitee des Reboots, zusammen mit Shueisha, Fuji Television, WIT Studio und Netflix. Beide Fassungen werden nebeneinander bestehen, jede mit ihrem Publikum.
Welche Kapitel des Manga adaptiert Staffel 1?
Die ersten 50 Kapitel, also den Anfang der East Blue Saga, in sieben Folgen mit rund 42 Minuten und knapp 300 Minuten insgesamt. Folge 1 übernimmt den Titel von Kapitel 1 des Manga, Romance Dawn.
Wer spricht Ruffy in The One Piece?
Mayumi Tanaka, seit 1999 die japanische Stimme von Ruffy, übernimmt die Rolle auch im Reboot. Bis zum 25. September 2026 ist sie die einzige bestätigte Stimme, die übrige Besetzung wurde nicht angekündigt. Zu den internationalen Synchronfassungen hat Netflix noch keine Details genannt.
Wo kann man den Teaser zu The One Piece sehen?
Auf den YouTube-Kanälen von Netflix seit dem 24. Juni 2026, mit einer französischen Fassung auf Netflix France und Fassungen auf Englisch, Spanisch, Deutsch und Portugiesisch. Der Teaser zeigt den Stil von WIT Studio beim kleinen Ruffy und bei den ersten Szenen aus East Blue.
Gibt es nach den sieben Folgen eine Fortsetzung?
Angekündigt ist nichts. Die sieben Folgen werden als Staffel 1 vorgestellt, was die Tür bewusst offen lässt, aber eine Staffel 2 ist bis zum 25. September 2026 nicht bestätigt. Wie immer bei Netflix wird die Fortsetzung davon abhängen, wie die ersten Wochen laufen.
Antoine, Gründer von Bakashop. Fakten geprüft am 25. September 2026 bei Anime News Network, Netflix Tudum, Deadline, GamesRadar, ScreenRant, Collider und AniTrendz; Preise und Kundenbewertungen auf den Produktseiten des Shops erhoben. Bilder: Plakate, Key Visuals und Teaser ©Eiichiro Oda/Shueisha, „THE ONE PIECE“ production committee.









